Veröffentlicht am 21.08.2014

Lloyd Fonds AG: Ordentliche Hauptversammlung 2014

  • Nach Gewinn im Geschäftsjahr 2013 geht der Vorstand auch für das erste Halbjahr 2014 von einem Überschuss aus
  • Stabilität des laufenden Geschäftes damit bestätigt; Vorstand sieht hierin eine gute Ausgangslage für die Entwicklung neuer Aktivitäten
  • Aktionäre beschlossen Kapitalherabsetzung zur Verbesserung der Bilanzstruktur und eine Neuwahl zum Aufsichtsrat

 

Hamburg, 21. August 2014. Im Rahmen der heutigen ordentlichen Hauptversammlung am 21. August 2014 berichtete der Vorstand der Lloyd Fonds AG über ein positives Konzernergebnis sowohl im Geschäftsjahr 2013 als auch im ersten Halbjahr 2014. Nach den erheblichen Verwerfungen an den Märkten, die sich auch bei der Lloyd Fonds AG in negativen Ergebnissen niederschlugen, ist es dem Management damit gelungen, das Unternehmen wieder in die Gewinnzone zu bringen.

Das Konzernjahresergebnis belief sich 2013 auf 1,1 Millionen Euro nach einem Verlust von fast 2,8 Millionen Euro im Vorjahr. Dieses positive Ergebnis wurde maßgeblich durch neue und wiederkehrende Erträge aus dem Portfoliomanagement ermöglicht. Dazu zählten die Überführung mehrerer Ein-Schiffs-Gesellschaften in ein neues Flottenmodell („OCEAN MPP“) sowie der Verkauf von zwei Objekten des Immobilienfonds „Vier Einzelhandelsprojekte in Norddeutschland“, an dem die Lloyd Fonds AG substanziell beteiligt ist. Zudem trug die weitere Reduzierung der Kosten zur erheblichen Ergebnisverbesserung bei.

Aktuelle Stabilität und solide Kapitalausstattung gute Grundlage für strategische Weichenstellung
In einem Marktumfeld, welches sich unverändert durch eine starke Zurückhaltung insbesondere der privaten Anleger auszeichnet, sieht der Vorstand die Lloyd Fonds AG gut positioniert. Die Einnahmen aus der Bestandsverwaltung sowie eine solide finanzielle Basis – die Eigenkapitalquote belief sich zum 31. Dezember 2013 auf 59,4 Prozent – ermöglichen es, die Unternehmensstrategie an die Veränderungen in den Märkten anzupassen. Gemäß Dr. Torsten Teichert, dem Vorstandsvorsitzenden, werden derzeit strategische Optionen für die Weiterentwicklung der Lloyd Fonds AG geprüft.

Kapitalherabsetzung zur Verbesserung des Bilanzbildes beschlossen
Eine wichtige Maßnahme im Rahmen der Unternehmensstrategie zielt auf eine weitere Verbesserung der Bilanzqualität ab. Hierzu stimmten die Aktionäre einer Herabsetzung des Grundkapitals zu. Demnach wird das Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 27.469.927,00 Euro in zwei Schritten zunächst um eine Aktie und sodann im Verhältnis 3:1 um 18.313.284,00 Euro auf 9.156.642,00 Euro herabgesetzt. Für die Aktionäre bedeutet ein solcher sogenannter Kapitalschnitt, dass sich zwar die Anzahl der von ihnen gehaltenen Aktien, nicht aber ihr Anteil am Grundkapital der Gesellschaft, also ihr Unternehmensanteil, verringert. Da sich im Rahmen der börsentechnischen Umsetzung (voraussichtlich noch im dritten Quartal) der Kurs technisch erwartet entsprechend erhöhen wird, ändert sich demnach auch der Wert ihrer Beteiligung nicht.

Darüber hinaus wählten die Aktionäre ein neues Mitglied des Aufsichtsrates. Nach dem Ausscheiden von Herrn Rodney M. Rayburn, wurde Herr Stephen Seymour, Managing Director der amerikanischen Investmentgesellschaft Värde Partners, zum neuen Aufsichtsratsmitglied gewählt.

Positives Halbjahresergebnis 2014 erwartet
Für das erste Halbjahr 2014 erwartet die Lloyd Fonds AG gemäß Dr. Teichert ein positives Halbjahresergebnis im unteren sechsstelligen Bereich. Nähere Einzelheiten werden mit dem Zwischenbericht im September veröffentlicht.

Spezialimmobilienfonds kurz vor Platzierungsstart
Als neues Produkt, das sich an die Anforderungen professioneller und semiprofessioneller Anleger richten wird, steht ein Spezialimmobilienfonds kurz vor dem Platzierungsstart. Die Anlagepolitik des Fonds sieht vor, insgesamt 80 Mio. Euro, davon 50 Mio. Euro Eigenkapital, in Neubauten und gut erhaltene Bestandsobjekte mit den Nutzungsarten Wohnen, Einzelhandel und Büro vorwiegend in den beiden Metropolregionen Hamburg und Berlin zu investieren. Es wird eine Ausschüttung von 5 % p.a. angestrebt. Als Rechtsform wurde die Struktur einer Luxemburger SICAV, reguliert nach der seit 2013 geltenden AIFM-Richtlinie, gewählt. Kapitalverwaltungsgesellschaft ist die Hauck & Aufhäuser Investment Gesellschaft S.A., Luxemburg, ein Tochterunternehmen des Bankhauses Hauck & Aufhäuser in Frankfurt.

Geschäftsbericht 2016

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