Veröffentlicht am 10.11.2011

Lloyd Fonds erzielt Konzerngewinn im dritten Quartal

  • Geplante Kapitalerhöhung läutet neue Phase der Unternehmensentwicklung ein
  • Lloyd Fonds verdreifacht seinen Marktanteil

 

Hamburg, 10. November 2011. Die Lloyd Fonds AG platziert im dritten Quartal mehr Eigenkapital als insgesamt im ersten Halbjahr und erwirtschaftet einen Konzerngewinn in Höhe von 1,1 Millionen Euro. Auf Neun-Monats-Sicht belaufen sich die Umsatzerlöse auf 10,5 Millionen Euro, wovon 4,5 Millionen im dritten Quartal generiert wurden. Die Platzierungszahlen für den Neun-Monats-Zeitraum liegen bei 29,4 Millionen Euro (Vj. 57,8 Millionen Euro). Das Volumen setzt sich aus 21,7 Millionen Euro Eigenkapital für neue Fonds und 7,7 Millionen Euro zusätzlicher Liquidität für laufende Fonds zusammen. In den ersten neun Monaten belaufen sich die wiederkehrenden Erlöse, die sich im Wesentlichen aus Management- und Treuhandgebühren zusammensetzen, auf 7,7 Millionen Euro. Damit profitiert der Lloyd Fonds-Konzern von der Stabilität der emissionsunabhängigen Erlöse.

Lloyd Fonds hat seine Leistungsbilanz für das Jahr 2010 turnusgemäß erstellt. Darin wird der wirtschaftliche Verlauf der bisher aufgelegten 102 Geschlossenen Fonds dokumentiert. Die 16 bisher aufgelösten Fonds führten zu einer substanziellen Vermögensmehrung für die Anleger. Die Fonds haben für die Anleger bei einer durchschnittlichen Laufzeit von knapp vier Jahren einen durchschnittlichen gewichteten Vermögenszuwachs nach Steuern von 9,5 Prozent p.a. erzielt. Bei den laufenden Fonds liegt der bisher realisierte Mittelrückfluss auf Anlegerebene bei 4,2 Prozent pro Jahr bezogen auf das investierte Anlegerkapital. Die Segmente Immobilien und Energie haben sich als sicherheitsorientierte Investments bewährt und im Schnitt ihre Prognosen bisher sogar übertroffen.

Trotz anhaltender Investitionszurückhaltung der Anleger platzierte Lloyd Fonds im dritten Quartal mit 14,8 Millionen Euro mehr Eigenkapital als in der ersten Jahreshälfte und steigert seit Jahresanfang seine Platzierungszahlen kontinuierlich gegen den Markttrend. Für das vierte Quartal des laufenden Geschäftsjahres erwartet Lloyd Fonds ein Platzierungsergebnis in ähnlicher Höhe. Ein entscheidender Grund für diese überdurchschnittliche Entwicklung sind die guten bis sehr guten Analysteneinschätzungen zu den aktuell im Vertrieb befindlichen Fonds. Dies sind die beiden großvolumigen Fonds Energie Europa und A380 Singapore Airlines, der Immobilienfonds Holland Utrecht und der Zweitmarktfonds Best of Shipping III. Die derzeit im Vertrieb befindlichen Fonds wird Lloyd Fonds auch im Jahr 2012 weiter vertreiben.

"Zweifelsohne wird das Jahr 2012 ein ganz entscheidendes Jahr für die gesamte Branche. Die Platzierungszahlen sind insgesamt schwach geblieben, allerdings ist es Lloyd Fonds gelungen, seinen Anteil am gesamten Platzierungsvolumen gegenüber dem zweiten Quartal aufgrund der attraktiven Produkte von einem allerdings niedrigen Niveau fast zu verdreifachen. Diese positive Entwicklung gibt uns die Gewissheit, dass wir auch bei Produkten und im Vertrieb den Turnaround geschafft haben. Die wiederkehrende Stärke im operativen Geschäft und die geplante Kapitalerhöhung sorgen dafür, dass wir für die vor uns liegende Konsolidierungsphase in unserer Branche bestens aufgestellt sind", sagt Torsten Teichert, Vorstandsvorsitzender der Lloyd Fonds AG.

Kapitalerhöhung und Vollenthaftung 2011
Lloyd Fonds lädt seine Aktionärinnen und Aktionäre zu einer außerordentlichen Hauptversammlung am 5. Dezember 2011 in Hamburg ein, um über eine Kapitalerhöhung von bis zu 15 Millionen Euro mit vollem Bezugsrecht abzustimmen. Mit Einverständnis der Aktionäre wird Lloyd Fonds in eine neue Phase der Unternehmensentwicklung eintreten und seinen Restrukturierungsprozess erfolgreich beenden. Der Emissionserlös wird zum Teil dazu genutzt, die im April 2010 mit den Banken getroffene Enthaftungsvereinbarung erfolgreich und endgültig abzuschließen.

"Mit der Kapitalerhöhung wird Lloyd Fonds eines der ganz wenigen Emissionshäuser in Deutschland sein, das seine Restrukturierung final abgeschlossen und keinerlei Verbindlichkeiten gegenüber den Banken hat. Zudem stärkt die Kapitalerhöhung das Konzerneigenkapital der Lloyd Fonds AG, so dass wir in der Folge auch über eine im Wettbewerbsvergleich wieder überdurchschnittliche Eigenkapitalausstattung verfügen", sagt Michael F. Seidel, Vorstand Finanzen und Vertrieb der Lloyd Fonds AG.

Ziel des Unternehmens ist es, die während der dreijährigen Restrukturierungsphase verlorenen Marktanteile zurückzugewinnen und die Wettbewerbsposition auszubauen. Darüber hinaus soll aus gestärkter Position die anstehende Konsolidierung des KG-Marktes insbesondere im Bereich der Treuhandgesellschaften und des Fondsmanagements aktiv mit gestaltet werden.

Zwischenbericht zum 30. Juni 2017

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