Veröffentlicht am 12.05.2010

Neustart für Lloyd-Fonds nach erfolgreicher Enthaftung

  • Erstes Quartal geprägt von Verhandlungen über Enthaftung
  • Positiver Ausblick 2010: 150 Millionen platziertes Eigenkapital und ein ausgeglichenes Unternehmensergebnis
  • Neuer Immobilienfonds „Holland Den Haag“ seit April im Vertrieb

 

Hamburg, 12. Mai 2010. Die Lloyd Fonds AG hat im April mit ihren Banken ein zukunftssicherndes Konzept zur vollständigen Enthaftung vereinbart: Das Hamburger Emissionshaus für geschlossene Fonds wird demnach von allen Garantien und Bürgschaften (Eventualverbindlichkeiten) gegenüber den finanzierenden Banken freigestellt.

Dieses für die Branche einmalige Verhandlungsergebnis hat das erste Quartal maßgeblich geprägt. Das platzierte Eigenkapitel lag nach der Vollplatzierung von Holland Eindhoven mit 7,5 Mio. Euro auf Vorjahresniveau. Die geringen Erlöse aus Platzierung und Konzeption schlagen sich im Ergebnis aus operativer Tätigkeit (EBIT) nieder, das sich mit -0,6 Mio. € (Vj. -2,2 Mio. €) gegenüber dem Vorjahr allerdings deutlich verbessert hat. Sondereffekte im Rahmen des negativen Finanzergebnisses (-2,2 Mio.€) führten zu dem Konzernergebnis von -3,0 Mio. € (Vj. -3,1 Mio. €). Hierbei hatte ein Immobilienfonds, der aufgrund der Vereinbarung über die Enthaftung temporär vollkonsolidiert werden musste, einen wesentlichen Anteil. Mit der geplanten Entkonsolidierung des Fonds können die entsprechenden Sondereffekte ergebniserhöhend aufgelöst werden.

„Wir haben im ersten Quartal mit der Enthaftung des Lloyd Fonds Konzerns die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des Konzerns gestellt und können uns nun wieder mit voller Kraft dem operativen Geschäft zuwenden“, sagte Dr. Torsten Teichert, Vorstandsvorsitzender der Lloyd Fonds AG anlässlich der Veröffentlichung der Quartalsergebnisse.

Nach den erfolgreichen Enthaftungsverhandlungen konzentriert sich der Konzern nun wieder mit Hochdruck auf das operative Geschäft und interessante Investitionsmöglichkeiten: Für das erste Produkt konnte der Vertrieb bereits im April aufgenommen werden. Mit dem Immobilienfonds Den Haag setzt Lloyd Fonds diese Erfolgsserie fort. Der Fonds investiert in eine langfristig an zwei Unternehmen der KPMG-Gruppe vermietete Büroimmobilie in Den Haag. Das Investitionsvolumen des Fonds beträgt rund 35,3 Millionen Euro, das Emissionskapital liegt bei 17,3 Millionen Euro. Den Vorgängerfonds Holland Eindhoven konnte Lloyd Fonds im Februar nach einer kurzen Zeitspanne von nur dreieinhalb Monaten vollplatzieren.
Weitere interessante Anlagen befinden sich in Vorbereitung. Lloyd Fonds führt Gespräche über die Finanzierung eines Kreuzfahrtschiffs. Dazu entwickelt das Unternehmen eine neue Struktur, die den Anlegern von Banken und freiem Vertrieb angeboten werden soll. Der Vertrieb des Fonds soll noch in der ersten Jahreshälfte 2010 starten. Lloyd Fonds bereitet daneben weitere Fondsprojekte im Bereich Transport und Immobilien für die zweite Jahreshälfte vor.

Ausblick
Für 2010 erwartet Lloyd Fonds aufgrund des umgesetzten Maßnahmenpaketes und der allgemeinen Belebung der Wirtschaft eine Erhöhung der Platzierungszahlen. Dabei strebt das Emissionshaus ein platziertes Eigenkapital von 150 Mio. € und ein ausgeglichenes Unternehmensergebnis an. Zur Erreichung dieser Ziele wird unter anderem der Immobilienbereich weiter ausgebaut. Sobald auch der neue Fonds im Kreuzfahrtbereich in den Vertrieb geht, erwartet Lloyd Fonds eine deutliche Verbesserung bei den Platzierungszahlen und dem Ergebnis.

Kennzahlen des Lloyd Fonds-Konzerns
 
in T€ Q1-2010 Q1-2009
Umsatzerlöse 5.681 3.519
Wiederkehrende Erlöse 2.702 2.621
EBIT - 633 - 2.210
Konzernperiodenergebnis - 3.020
- 3.141
EBIT-Marge in % - 11,1
- 62,8
Umsatzrendite in % - 53,2
- 89,3
Eigenkapital - 971
62.413
Eigenkapitalquote in % - 0,9
61,9
Ergebnis je Aktie (in Euro) - 0,24
- 0,25
Durchschnittliche Mitarbeiterzahl
111 138

Den vollständigen Quartalsbericht 1-2010 des Lloyd Fonds-Konzerns finden Sie unter www.lloydfonds.de.

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