Veröffentlicht am 17.04.2008

Lloyd Fonds bestätigt Konzernjahresüberschuss von 20 Millionen Euro für 2007 – Fortsetzung des Wachstumskurses in 2008

  • Platzierungsvolumen steigt um 50 Prozent auf 452 Millionen Euro
  • Anstieg der Umsatzerlöse um 25 Prozent auf 90 Millionen Euro
  • Dividendenvorschlag von 1,30 Euro für das Geschäftsjahr 2007
  • Fortsetzung des Wachstumskurses

 

Hamburg, 17. April 2008. Das Hamburger Emissionshaus Lloyd Fonds AG hat das Geschäftsjahr 2007 mit einem Rekordergebnis von 20,2 Millionen Euro abgeschlossen. Grundlage für diesen Konzernjahresüberschuss ist eine Steigerung des in 2007 platzierten Eigenkapitals um 50 Prozent auf mehr als 450 Millionen Euro und die entsprechende Konzeption von neuen Beteiligungsangeboten. Zusammen mit den emissionsunabhängigen Erlösen aus der Treuhandtätigkeit sowie dem Management von Kapitalanlagen ergibt sich ein Umsatz von 90 Millionen Euro (Vorjahr: 72 Millionen Euro). Das EBIT für das Geschäftsjahr 2007 liegt bei 28 Millionen Euro nach 24 Millionen Euro im Vergleichszeitraum. Auf Basis von 12,7 Millionen Aktien ergibt sich ein Ergebnis je Aktie (EPS) von 1,59 Euro (Vorjahr: 1,50 Euro). „Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir unsere ehrgeizigen Ziele aus dem Börsengang eindrucksvoll bestätigt“, so Dr. Torsten Teichert, Vorstandsvorsitzender der Lloyd Fonds AG. „Auch 2008 werden wir diesen dynamischen Wachstumskurs fortsetzen und unser Geschäftsmodell mit neuen Produkten und Innovationen ausweiten. Gleichzeitig wollen wir eine aktive Rolle bei der Neuordnung des Marktes spielen.“

Deutliche Erhöhung der Erlöse aus dem operativen Geschäft in 2007
Das Ergebnis des Vorjahres wurde insbesondere durch den starken Anstieg der Platzierungszahlen und ein entsprechendes Volumen von neukonzipierten Fonds sowie der Finanzierungsvermittlung geprägt. Diese Tätigkeiten steuerten rund 70,9 Millionen Euro zu den Umsatzerlösen bei (Vorjahr: 63,5 Millionen Euro). Besonders stark fiel der Anstieg der emissionsunabhängigen Erlöse aus Treuhandtätigkeit und Managementvergütung aus, die um 50 Prozent von 8,4 Millionen Euro auf 16,8 Millionen Euro stiegen. Der offene Schiffsfonds steuerte 7 Millionen Euro zu den Erlösen bei.

Während im Vorjahr noch rund 6,9 Millionen Euro Ergebnis aus assoziierten Unternehmen stammten, lag der Wert in 2007 trotz eines gestiegenen Konzernjahresüberschusses nur bei rund 3,8 Millionen Euro. In diesem Wert ist auch die im Jahresverlauf vorgenommene Wertminderung auf US-Family Appartements enthalten.

Auf der Kostenseite ist der Materialaufwand trotz der erheblichen Steigerung des Eigenkapitals nur unterproportional von 39,1 Millionen Euro auf 42,5 Millionen Euro gestiegen. Dieses ist insbesondere auf den gestiegenen Anteil der Exklusivplatzierungen über Banken und den hohen Anteil des offenen Schiffsfonds an den Platzierungszahlen zurückzuführen. Bedingt durch den für die Expansion erforderlichen Personalaufbau stieg der Personalaufwand im Berichtszeitraum von 9,7 Millionen Euro auf 12,6 Millionen Euro. Ebenfalls bedingt durch die Ausweitung der Geschäftstätigkeit hat sich das Sonstige betriebliche Ergebnis auf 9,6 Millionen Euro erhöht (Vorjahr: 5,5 Millionen Euro).

Der Steueraufwand im abgelaufenen Geschäftsjahr stieg von 4,7 Millionen Euro auf 8,2 Millionen Euro. Die Steuerquote lag damit bei rund 29 Prozent, ein deutlicher Anstieg gegenüber dem niedrigen Vorjahreswert von 19,9 Prozent. Dieses ist insbesondere auf die verstärkte Diversifikation und die damit einhergehende Zunahme des Anteils der vermögensverwaltenden Fonds zurückzuführen. Weiterhin war die Steuerquote des Vorjahres durch höhere steuerfreie Zwischengewinne begünstigt.

„Das Ergebnis 2007 zeigt die Solidität unserer Ertragskraft“, sagt Michael F. Seidel, Finanzvorstand der Lloyd Fonds AG. „Unsere derzeitige Vermögenslage gestattet uns damit auch künftig den Ausbau unserer Produkt-Pipeline und die Finanzierung unserer strategischen Expansionsmaßnahmen.“

Während die Pipeline im Bereich Schifffahrt durch bereits getätigte Akquisitionen umfangreich gefüllt ist, werden neue Abschlüsse in den Asset-Klassen Flugzeug und Immobilien voraussichtlich im zweiten Quartal 2008 veröffentlicht. Über den Erwerb weiterer Schiffe sowie Investitionsobjekte aus anderen Asset-Klassen finden derzeit ebenfalls Verhandlungen statt.

Kennzahlen in Millionen Euro 2007 2006 Delta
Umsatzerlöse 90,1 72,0 25,1%
Emissionsunabhängige Erlöse 20,9 15,3 36,8%
EBIT 28,3 23,9 18,6%
EBIT-Marge 31,5% 33,2% -1,7%Pkte
Konzernjahresüberschuss 20,2 19,0 6,1%
Umsatzrendite 22,4% 26,4% -4,0%Pkte
Bilanzsumme am 31. Dezember 118,5 105,2 12,6%
Eigenkapital 86,2 80,5 7,1%
Eigenkapitalquote
72,7% 76,5% -3,8%
Ergebnis je Aktie (in EUR)
1,59 1,50 6,0%
Dividende je Aktie (in EUR, 2007: Vorschlag) 1,30 1,25 4,0%
Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) 130 94 38,3%


Auf Basis dieser Ergebnisse schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung eine Dividende in Höhe von 1,30 Euro je Aktie vor. Dieses entspricht einer Ausschüttungsquote in Bezug auf den Konzernjahresüberschuss von rund 82 Prozent. Lloyd Fonds will die aktionärsfreundliche Dividendenpolitik auch in Zukunft fortsetzen, sofern nicht eine Ausweitung der Geschäftsaktivitäten in Form von Übernahmen oder Kooperationen eine deutlich höhere Wertsteigerung für Investoren erwarten lässt.

Ausblick
Für das Geschäftsjahr 2008 plant die Lloyd Fonds AG einen weiteren Anstieg des platzierten Eigenkapitals in Deutschland und Österreich auf 600 Millionen Euro. Dabei entfallen rund 250 Millionen Euro auf geschlossene und rund 100 Millionen Euro auf institutionelle Angebote. Weitere 80 Millionen Euro sollen in der Asset-Klasse Immobilien platziert werden. Rund 170 Millionen Euro verteilen sich auf weitere Asset-Klassen mit dem Schwerpunkt Flugzeug und Lebensversicherungen. Der Konzernjahresüberschuss soll in der Folge auf 23 Millionen Euro steigen. Unverändert steht dabei das Ziel im Vordergrund, dass die wiederkehrenden Erlöse überproportional ansteigen und die Erlöse zu einem größeren Teil entsprechend dem Platzierungsverlauf vereinnahmt werden.

Zum Jahreswechsel 2007/2008 konnten dazu in kurzer Folge gleich fünf neue Fonds in Deutschland und Österreich in den Vertrieb gehen. Mit dem Erwerb eines 22 Prozent-Anteils am Finanzvertriebskonzern Feedback AG geht Lloyd Fonds zudem eine engere Bindung mit dem bankenunabhängigen Vertrieb ein. Gleichzeitig wird auch dem Trend einer engeren Bindung zwischen den Anbietern von Finanzprodukten und dem Vertrieb von Finanzdienstleistungen Rechnung getragen.

Der Start eines Zertifikates auf den offenen Schiffsfonds „LF Open Waters OP“ in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank erfolgt unmittelbar zu Beginn des zweiten Quartals. Ergänzend dazu finden Gespräche über mehrere Exklusivplatzierungen mit Banken sowie größeren freien Vertriebspartnern für das laufende Quartal und das zweite Halbjahr statt. Im Rahmen dieser Verhandlungen wurde im ersten Quartal bereits ein weiterer Schiffsfonds konzipiert und in den Vertrieb gebracht. Zwei weitere Exklusivplatzierungen mit freien Vertriebspartnern für die kommenden Monate wurden bereits vereinbart. Im zweiten Quartal werden weitere Fonds aus den Bereichen Schifffahrt, Immobilien und Flugzeug konzipiert und sukzessive in den Vertrieb gebracht werden. Die entsprechenden Erlöse werden hälftig mit der Fertigstellung und mit der laufenden Platzierung vereinnahmt.

Der Geschäftsbericht 2007 wurde auf der Internet-Seite von Lloyd Fonds (www.lloydfonds.de) veröffentlicht.

 

 

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