Veröffentlicht am 23.11.2006

Lloyd Fonds steigert das Ergebnis trotz schwachen Marktumfelds

Verzögerter Produktstart drückt Platzierungszahlen 

 

Hamburg, 23. November 2006. Die börsennotierte Lloyd Fonds AG, einer der führenden Initiatoren für renditestarke Kapitalanlagen, hat ungeachtet der nur verhaltenen Branchenstimmung den Konzernperiodenüberschuss in den ersten neun Monaten dieses Jahres um mehr als 24% auf 12,8 Millionen Euro gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode gesteigert. Der Umsatz stieg um knapp 3% auf 51,2 Millionen Euro, das platzierte Eigenkapital wuchs um 15% auf 230 Millionen Euro. 178 Millionen Euro (77%) Eigenkapital wurden in Schiffsbeteiligungen investiert (Vorjahr 172 Millionen Euro, 86%), 52 Millionen Euro (23%) in Lebensversicherungsfonds (Vorjahr 27 Millionen Euro, 14%).

Diversifikationsprozess vorangebracht
Schwerpunkt der Aktivitäten von Lloyd Fonds im dritten Quartal 2006 war die Vorbereitung und Umsetzung von Beteiligungsfonds in bisher nicht angebotenen Bereichen. Mit einem neuen Immobilien- und einem ersten Private-Equity-Fonds ist Lloyd Fonds nunmehr in fünf unterschiedlichen Asset-Klassen aktiv. Das Immobilienportfolio Köln investiert in eine Reihe von Bürogebäuden in der deutschen Medienhauptstadt und Wachstumsmetropole Köln. Der Fonds zeichnet sich durch eine ausgewogene Mieterstruktur und langfristige Mietverträge aus. Im Bereich Private Equity konnte Lloyd Fonds mit Lehman Brothers eines der führenden amerikanischen Investmenthäuser als Partner gewinnen. Dieser Fonds ermöglicht privaten Anlegern die Investition in eine sehr erfolgreiche Dachfondsserie. Entgegen der ursprünglichen Planung hat sich der Vertriebsstart dieser Produkte jedoch ins vierte Quartal verlagert und beinflusst damit sowohl die Platzierungszahlen als auch den Umsatz. Weitere neue Produktlinien befinden sich in Vorbereitung: Ein Fonds mit holländischen Immobilien wird im Dezember exklusiv für unsere österreichischen Anleger verfügbar sein. Gemeinsam mit der Bank Sal. Oppenheim hat Lloyd Fonds seit Anfang des Jahres den weltweit ersten offenen Schiffsfonds entwickelt. Dieser Fonds richtet sich insbesondere an institutionelle Investoren und befindet sich derzeit noch in der Genehmigung. Dieses neue Fondsangebot und auch die zunehmende Verlagerung von Erträgen auf die Fondslaufzeit sorgen künftig für eine deutliche Erhöhung der wiederkehrenden Erträge.
Dr. Torsten Teichert, Vorstandsvorsitzender der Lloyd Fonds AG, "Wir haben es in diesem Jahr geschafft, geschlossene Fonds in zwei neuen Asset-Klassen und darüber hinaus eine Weltneuheit, nämlich den ersten offenen Schiffsfonds, zu entwickeln. Damit sind wir nicht nur im Bereich der geschlossenen Fonds in fünf Asset-Klassen aktiv, sondern werden mit dieser strukturierten Kapitalanlage erstmals auch institutionelle Investoren ansprechen. Wir werden den Prozess der Diversifikation - sowohl im Bereich der geschlossenen Fonds als auch mit neuen Kapitalanlagen - konsequent fortsetzen. Gleichzeitig erhöhen wir so unsere langfristigen Einnahmen aus dem Asset-Management und der Anlegerbetreuung."

Branchenklima eingetrübt
Nach einer aktuellen Analyse der auf geschlossene Fonds spezialisierten Rating-Agentur Scope hat sich das Branchenklima im Jahresverlauf 2006 merklich eingetrübt. Der Wegfall der Steuervorteile im Jahr 2005 sei zwar mittlerweile in die Produktpalette eingearbeitet, allerdings habe sich insbesondere der freie Vertrieb noch nicht optimal auf die Platzierung ausschließlich renditeorientierter Produkte eingestellt. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass Banken vermehrt geschlossene Fonds platzieren. Mit etwa 4 Milliarden Euro platziertem Eigenkapital im ersten Halbjahr 2006 seien etwa 28 % weniger an Beteiligungsvolumen am Markt eingeworben worden als im Vorjahr.

Gewinnausblick von 19 Millionen Euro bestätigt
Vor diesem Hintergrund geht die Lloyd Fonds AG davon aus, dass nicht alle der im Januar für das Gesamtjahr 2006 getroffenen Prognosen erfüllt werden können. Dies gilt in erster Linie für das platzierte Eigenkapital, hinsichtlich dessen Lloyd Fonds zunächst mit einem Volumen in Höhe von 370 bis 390 Millionen Euro gerechnet hatte, nunmehr aber nur noch von 300 Millionen Euro ausgeht (2005: 286 Millionen EUR). In der Folge reduziert sich die Umsatzerwartung von 90 auf 65 Millionen Euro für das Gesamtjahr 2006 (2005: 71 Millionen Euro). Das Ergebnis allerdings dürfte selbst in diesem schwachen Umfeld nochmals zulegen und mit rund 19 Millionen Euro etwa 11% über Vorjahr liegen. Im Januar rechnete Lloyd Fonds noch mit einem Überschuss von 19 bis 20 Millionen Euro. Damit ist eine über dem Vorjahr liegende Dividende von mindestens 1,20 Euro möglich (Vorjahr: 1,10 Euro).

Geschäftsbericht 2016

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