Veröffentlicht am 01.11.2004
Christoph Schlingensief als Gastredner bei "Lloyd Lectures"
Regisseur stellt Pläne für „Schlingensief Village“ vor
- Fünfte Veranstaltung „Lloyd Lectures“ der Lloyd Fonds AG
- Neues Projekt „Schlingensief Village“ stößt auf reges Interesse
- Regisseur berichtet von seiner Wagner-Inszenierung in Bayreuth
Hamburg, den 3. November 2004. Unter dem Motto „Die 120 Tage von Bayreuth“ sprach der Regisseur Christoph Schlingensief am Montag vor 200 Teilnehmern aus der Schifffahrt und Schiffsfinanzierung auf der fünften Veranstaltung von „Lloyd Lectures“ in Hamburg. Schlingensief erzählte in seinem Vortrag nicht nur eindrucksvoll von der diesjährigen Inszenierung der Wagner-Oper „Parsifal“ in Bayreuth, sondern stellte auch ausführlich die wegweisenden Stationen seiner künstlerischen Entwicklung dar.
„Meine vielen verschiedenen Arbeiten sollen in den nächsten Jahren in einem konstellativen Stadtbild angeordnet werden. Sozusagen eine erweiterbare Verdichtung“, erläuterte der Künstler über sein neues Projekt „Schlingensief Village“, das auch bei vielen Teilnehmern der „Lloyd Lectures“ auf reges Interesse stieß.
Christoph Schlingensief präsentierte seine künstlerische Anfänge mit ersten Werken wie dem „Fahnenschwenkerfilm“ aus dem Jahr 1968, umstrittenen Aktionen wie dem Film „Das deutsche Kettensägenmassaker“, einem Asylanten-Container vor der Wiener Staatsoper oder den mittlerweile international erfolgreichen „Freakstars 3000“, dem ersten Behindertenmagazin im deutschen Fernsehen.
Auch die medienwirksame Parteigründung „Chance 2000“ stellte Schlingensief in der Elbkuppel des Hotel Hafen Hamburg vor. In einem Videoausschnitt kam dabei auch Elfriede Jelinek, aktuelle Nobelpreisträgerin für Literatur, als eine prominente Unterstützerin von „Chance 2000“ zu Wort.
Wolfgang Höbel, Ressortleiter Kultur des Nachrichtenmagazins „Spiegel“, führte durch den Abend und fragte Christoph Schlingensief auch nach den persönlichen Auswirkungen der Bayreuth-Erfahrungen. „Die Inszenierung der Oper ‚Parsifal’ hat mich stark beeindruckt und wird genauso wie meine früheren Theater- und Bildarbeiten in weiteren Arbeiten transformiert werden. So entwickeln sich die Dinge. Sie bleiben im Fluss und nicht im Stillstand“, so der Künstler, der wie selten zuvor ein Regisseur die Gemüter am „Grünen Hügel“ in Bayreuth erhitzte.
Über die Lloyd Fonds AG:
Das Hamburger Emissionshaus Lloyd Fonds AG zählt zu den führenden unabhängigen Anbietern von Kapitalanlagen. Der Erfolg des Unternehmens besteht in der Emission renditestarker und transparenter Beteiligungsangebote, darunter vor allem Schiffsbeteiligungen. Das Unternehmen hat allein in 2003 das emittierte Eigenkapital auf gut 140 Millionen Euro nahezu verdreifacht. Insgesamt hat Lloyd Fonds seit der Unternehmensgründung im Jahr 1995 Investitionen von rund 1,3 Milliarden Euro ermöglicht.
Unter Einbindung starker Partner konzipiert und realisiert Lloyd Fonds seine hochwertigen Kapitalanlagen zum Nutzen von mittlerweile etwa 10.000 Anlegern. Dabei übernimmt Lloyd Fonds die langfristige Verantwortung für die Kapitalanlagen und verfolgt eine hohe Qualitätsphilosophie, die durch kontinuierliche und hohe Erträge sowie Auszahlungen belegt wird. Mit Offenheit und Transparenz werden Leistungen und die wirtschaftliche Lage jedes einzelnen Produkts von Beginn an dokumentiert – als Verpflichtung gegenüber den Kunden und zugleich als Sicherheit für das eingesetzte Kapital. Unabhängig von Banken- oder Konzerninteressen verfolgt Lloyd Fonds das Ziel, mit innovativen und wirtschaftlich besonders tragfähigen Produkten weiterhin deutlich zu wachsen. https://www.lloydfonds.de
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