Veröffentlicht am 05.10.2006
Lebensversicherungs-Zweitmarkt: Britische Policen weiter attraktiv
Hamburg, 05.10.2006. Steigende Schlussboni, attraktive Kaufpreise: Britische Kapitallebensversicherungen sind weiter attraktiv für geschlossene Fonds. Bei Policen mit kurzer und mittlerer Laufzeit gab es bereits im vergangenen Jahr kräftige Erhöhungen der Schlussboni. Policen mit langen Laufzeiten profitieren zur Zeit erst moderat. Dadurch sind die Kaufpreise dieser Policen am Zweitmarkt bisher nur verhältnismäßig gering gestiegen. Hiervon können Investoren profitieren, die heute erworbene Policen bei zukünftig steigenden Marktpreisen mit attraktiven Aufschlägen wieder verkaufen können. „Die Erholung der Bonuszahlungen hat gerade erst begonnen,” sagt dazu Dr. Marcus Simon, Finanzvorstand des Emissionshauses Lloyd Fonds AG. „Wir erwarten, dass die Kaufpreise für Policen mit langer Laufzeit den zu erwartenden Bonussteigerungen noch einige Zeit hinterher hinken werden.” Bei britischen Kapitallebensversicherungen steckt ein hoher Anteil des Policenkapitals in Aktien. Deshalb sind die Boni nach dem Börsencrash der Jahre 2001 bis 2003 gesunken. Nun erholen sie sich und folgen damit den Börsenkursen.
Attraktive Kaufgelegenheiten für Policen gibt es genug. „Das Handelsvolumen am Zweitmarkt schätzen wir derzeit auf 500 Millionen Britische Pfund pro Jahr,” so Simon. „Aus diesem Angebot kaufen unsere Fonds problemlos jede Woche britische Policen für rund eine Millionen Britische Pfund.” Auch in den nächsten Jahren wird kein Mangel an Policen herrschen. Denn anders als in Deutschland sind britische Versicherer seit 2002 gesetzlich verpflichtet, stornowillige Anleger auf einen meist lukrativeren Verkauf der Police am Zweitmarkt hinzuweisen.
Aktienanteil und Schlussboni steigen
Dass unter den britischen Versicherern wieder Zuversicht herrscht, belegt der gestiegene Aktienanteil beim investierten Kapital. Er wuchs seit letztem Jahr im Schnitt von 40 auf 47 Prozent. Auch die bei Vertragsstornierung gezahlten Rückkaufswerte der Policen stiegen kräftig um erneut bis zu 10 Prozent. Damit reagierten die Versicherungsgesellschaften auf die positive Entwicklung der Rücklagen und Gewinne. So hat Prudential, einer der größten britischen Lebensversicherer, 2006 den Schlussbonus für Policen mit 20jähriger Laufzeit von 42 auf 71 Prozent erhöht. Dennoch liegen die Bonuszahlungen derzeit noch unter dem siebenjährigen Durchschnitt.
Erfolgreiche Fondsreihe Britische Kapital Leben
Die Lloyd Fonds AG stieg vor zwei Jahren mit dem Fonds Britische Kapital Leben I in den britischen Lebensversicherungs-Zweitmarkt ein. Bereits die anstehende erste Auszahlung wird wegen der guten Performance von sieben auf zehn Prozent angehoben. „Das belegt, dass unsere Fondsreihe Britische Kapital Leben die Sicherheit von Kapitallebensversicherungen mit der Rendite aktiv gemanagter Portfolios kombiniert”, betont Simon.
Partner der Lloyd Fonds AG für den Ankauf und Handel der gebrauchten britischen Versicherungspolicen ist der Allgemeine Versicherungsdienst (AVD), Experte für den britischen Lebensversicherungs-Zweitmarkt. Die österreichische Gesellschaft zählt zu den drei größten Ankäufern am Markt. Das Eigenkapital der Fonds Britische Kapital Leben I und II ist bereits vollständig investiert, das des erst im Juli 2006 geschlossenen Britische Kapital Leben III schon zu knapp 87 Prozent, wobei allein im August 2006 Policen für 5,9 Millionen Euro vom Fonds Britische Kapital Leben III erworben wurden. Damit konnte die gesamte Fondsreihe bisher Policen im Wert von rund 52,3 Millionen Britische Pfund einkaufen.
Renditeoptimierung mit Policenhandel
Die wenigsten angekauften Policen werden bis zum Laufzeitende gehalten. Der überwiegende Teil wird gehandelt. Durch den geschickten An- und Verkauf kann die Rendite zusätzlich optimiert werden, denn der durchschnittliche Handelsgewinn übertrifft die Rendite aus der Ablaufleistung. Aus dem Britische Kapital Leben I wurden bereits Policen für rund 2,3 Millionen Euro wieder veräußert. Damit wurde ein Nettogewinn von etwa 18,6 Prozent auf Policenebene erzielt. Ähnlich wie bei Aktienfonds werden dabei Marktschwankungen und Preiskorrekturen für einen gewinnbringenden Handel genutzt.
Die Beteiligungsgesellschaften der Fondsreihe Britische Kapital Leben haben Ihren Sitz in Österreich und sind so konzipiert, dass mit dem Policen-Handel nach deutschem und österreichischem Recht gewerbliche Einkünfte erzielt werden. Die Anleger profitieren damit von den österreichischen Steuerfreibeträgen und die steuerlichen Ergebnisse unterliegen in Deutschland nur dem Progressionsvorbehalt. Die deutsche Finanzverwaltung hat das steuerliche Konzept der Fondsreihe am 2. Juni 2006 in einer verbindlichen Auskunft für den Britische Kapital Leben V erneut bestätigt. Derzeit ist der Fonds Britische Kapital Leben V in der Platzierung. Parallel dazu wird der Britische Kapital Leben IV durch einen Exklusivpartner vertrieben.
Wir schicken Ihnen gern Material zum aktuellen Fonds Britische Kapital Leben V.
